Kategorie: Vorbereitungen

WhatsNext: Nächste Wanderungen, Pilgerschaften, und „wohin soll das führen“

Ein Update für eigentlich nur die paar Handvoll, die das wirklich interessiert…

Der Unterschied zwischen einer Wanderung/Pilgerschaft und einer Wallfahrt/Spaziergang ist die Intention. Spaziergänger und Wallfahrer haben ein Ziel, bei Wallfahrern oft eine Stätte mit religiös großer Bedeutung, Pilger und Wanderer laufen zuallererst mal, um zu laufen, der Weg ist der Grund.

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Der Mosel Camino: Letzte Vorbereitungen

Entgegen der Ratschläge einiger Pilger welche den Mosel Camino bereits in den letzten Jahren gelaufen sind, habe ich mich entschlossen keine Zimmer vorher zu buchen. Soweit möglich möchte ich einfach irgendwo ankommen, dort ein Zimmer suchen, und am nächsten Tag weiterlaufen.

Rheinsteig Wegmarkierung

Die Strecke von 165 Kilometern bei anstrengenden aber durchaus nicht extremen Höhenunterschieden könnte, nach meiner Erfahrung mit längeren Wanderungen, in etwa sechs Tagen locker und ohne Puste gelaufen werden, also sind die geplanten acht mehr oder weniger einfach zu schaffen.

Da aber ab dem 15. mein Haus bei Frankfurt leer steht, meine Sachen auf dem Laster nach Saarbrücken sind, und ich sowieso nichts zu tun habe, habe ich mich entschieden noch einige Etappen des Rheinsteigs in Richtung Koblenz zu laufen. Als Einstimmung, sozusagen.

Der Rhein bei Bingen, vom Rochusberg aus gesehen.

Mit kommt: der Rucksack, auf jeden Fall, mein zusammenschraubbarer Pilgerstab, die Muschel, zwei Paar Unterwäsche und T-Shirts, Regenjacke, Wanderhose, Abendhose (Jogging), das Chromebook, das Handy, und ein paar Kleinigkeiten wie Medikamente und Wasserflasche. Totalgewicht: weniger als sechs Kilo, also weniger als die maximal 10 Prozent des Körpergewichts, die so ein Rucksack wiegen sollte.

Los geht’s in 10 Tagen oder so, dann geht es mit dem Zug an den Rheinsteig um die Strecke von Kamp-Bornhofen nach Braubach zu laufen, die als die schönste Etappe bekannt ist. Auch wenn die St. Goarshausen Strecke dank der Loreley all den Ruhm abbekommt, hier sieht man den Rhein oft und lange, läuft über schöne Wege, und kann die Weinberge genau so genießen wie den Wind im Rücken und den Wein in der Seele.

Vier Tage später bin ich dann auf dem Mosel Camino. Ein anderer Fluß, andere Weine, aber genau so viele Berge, Täler, und hoffentlich Geschichten.

Der Mosel Camino: Pilgerpässe in Trier

Was wäre ein Camino ohne Pilgerpass? Zwar kann man sich (gerüchtweise) einen solchen auch am Startort des Mosel Camino besorgen, aber sicherer war es, das Heftchen (für die üblichen 5€) im Pilgerbüro der Dom-Info in Trier zu besorgen. Also ging es heute, weil sowas Spaß macht, an den Endpunkt der kommenden Wanderung, um einen Solchen zu erwerben.

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Vorbereitungen: Der Mosel Camino

Gerade einmal zwei Wochen ist es her seit ich vom Camino Frances, dem bekanntesten der Jakobswege (danke HaPe), zurückgekommen bin. Zwei Wochen mich wieder auf das Leben in der Stadt, mein eigenes Bett und die Tatsache dass es vor acht Uhr abends etwas zu Essen gibt. Zwei Wochen in denen viel passiert ist, und die Welt sich ein Stück weit weiter gedreht hat.

Und zwei Wochen in denen mir zwei Dinge sehr bewußt wurden: Ich bin noch nicht fertig mit dem Wandern und das Wandern hat mir mal wieder verdammt gut getan.

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