Kategorie: Gedanken

Ch..ch..ch..Changes…

Die Domäne ultreia.me wurde von mir 2017 registriert. Ich war drauf und dran meinen Job zu wechseln, und der Camino Frances schaffte es irgendwie, ganz schwurbelfrei aber dank langer Stunden alleine auf dem Weg, mir die Klarheiten zu verschaffen, die ich brauchte.

Eigentlich wollte ich, im Nachhinein, meine Wanderung dokumentieren. Mein (handgeschriebenes) Tagebuch teilweise übertragen, die 8’300 Bilder durchforsten, die ich gemacht hatte, und irgendwie eine Geschichte erzählen.

Aber weil neuer Job… naja. Die Domäne lag brach.

Dann kam 2018 und mit dem Jahr die glücklichste Zeit meines Lebens bis dahin. Ein weiterer Camino Frances, wieder der Vorsatz, es diesmal aber richtig zu machen. Und wieder kam etwas dazwischen, diesmal schmerzlich und leider ganz und gar nicht geplant und zu erwarten. Also wieder keine richtige Camino-Nachlese.

Trotzdem wurde ultreia.me ein bisschen genutzt. Für (fast) tägliche Updates vom Mosel Camino, zum Beispiel.

2019 wird ein „anderes“ Jahr. Am 21. April dürft ihr mir alle die Daumen drücken, und wenn alles gut geht, dann melde ich mich am 22. April mit einem dicken Update. Und ab September aus dem Ausland. Und weil das alles eher neu ist, für mich, mache ich jetzt meine Drohung wahr und schreibe wirklich mein Tagebuch hier in’s Reine. Nicht jeden Tag, und nicht alles, aber in der Tradition der ersten Blogs, einer Idee die leider, dank Facebook und Twitter, etwas aus der Mode gekommen ist. Irgendwo zwischen Nabelschau und Kommentar, halt.

Endlich hat die Domäne einen richtigen Nutzen und der Name, ultreïa, der „weiter“ auf Vulgärlatein bedeutet, passt auch.

Dass dabei Wandersachen passieren ist ja selbstverständlich. Und weil der Podcast auch hier entstanden ist, bleibt er auch hier. Dazu kommt eben der Rest, die Umzugsplanungen (wenn im April alles klappt), die letzten Tage des stressvollen Lernens vorher, und wenn ich es schaffe, dann jeden Tag ein Bild von irgendwo unterwegs.

Schauen wir mal, eh? Danke dass Du da bist.

Die Hjarta: komm mit mir

Es wird kälter und dunkler. Abende kommen früher, der Wind ist eisiger, und wenn es nicht schneit, dann regnet es. In solchen Tagen, wenn die Welt ein bisschen weniger Licht hat, ist es umso wichtiger, dass wir heller leuchten.

Meine eigene Hjarta begann in 2016. Die Wahlen in den USA und das soziale und politische Klima auf der Welt hatte meinen Freundeskreis in einen Debattier- und oft Fightclub verwandelt. Dogma, das „one true ideal“, regierte die Diskussionen, und von sozialen Medien zu meiner Stammkneipe änderte sich die Stimmung von vormals einer Mischung aus Ernst und Ausgelassenheit hin zum Laufen auf Eierschalen und gegenseitigen Animositäten. 

Also beschloss ich, mitte November, an einem besonders stürmischen und kalten Herbsttag an dem ich alleine zuhause saß, dass ich etwas anders machen wollte. Meine Großmutter erzählte immer vom Hjarta, dem isländischen Brauch im Winter sein Heim und sein Herz zu öffnen, sich zu besuchen, zusammen zu backen, zu kochen, zu lachen, und sich gegenseitig, emotional und korporeal, Licht und Wärme zu schenken.

Hjarta, das ist ein altes proto-isländisches Wort. Es bedeutete viel, Herz, Herd, Heim, Hütte, und auch Familie. In vielen germanischen Worten ist es immer noch vorhanden, in skandinavischen Sprachen bedeutet es oft immer noch Herz.

Hjarta, das war das Gefühl, zuhause zu sein. Unter Freunden, am Herd, in der Hütte. Hjarta implizierte, wenn man es als „Gerðu hjarta„, also „Hjarta machen“ verwendete, ein offenes Haus und ein offenes Herz.

Seither, im Winter ’16 und ’17, und jetzt wieder, mache ich Hjarta. Es wird Winter. Auch wenn die Literatur und Studien zeigen, dass Menschen im Winter nicht mehr zur Einsamkeit neigen, ist es doch die Zeit, in der man am Besten gegen diese Problematiken angehen kann. Es ist die Zeit der Guten Stube, die Zeit des Backens und Kochens. Oder, ganz einfach, die Zeit des „wir“.

Hjarta bedeutet ein anderes „Wirgefühl“. Die Idee, dass hinter den Konflikten, hinter den Meinungen, hinter dem Streit, immer noch ein Mensch mit Hoffnungen, Liebe, Idealen, Wünschen, und Ängsten steht. Es ist der Gedanke, dass wir, als kohlenstoffbasierte Lebensform, viel, viel, mehr gemein haben, als uns trennt.

Hjarta ist auch die Idee einer neuen Chance. Für uns selbst und Andere. Im Julfest, welches neben der Austreibung der Geister auch das Verbrennen von alten Dingen, dem Ausräumen der Stube und der Scheune, als Zweck hatte, wird ein „Reset“ vorgenommen. Traditionell wurden Fehlverhalten vergeben, es wurde noch einmal von vorne angefangen. Idealerweise über ein Heißgetränk der Wahl, vor einem Kamin.

Also mache ich auch dieses Jahr wieder Hjarta. Es wäre schön, wenn Du mitkommen würdest. Niemand soll oder muss sich diesen Winter einsam fühlen, niemand muss alleine sein. Meine Tür ist offen. Deine auch?

Weihnachtsmärkte

Ich liebe Weihnachtsmärkte. Das ist ungewöhnlich. Als Progressiver wird von mir natürlich erwartet, dass ich diese Zurschaustellung religiöser Mythologien, gepaart mit eklatantem Konsumdenken, ablehne und mich auf’s härteste gegen die Volkstümelei der Vorweihnachtszeit ausspreche. 

Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, liebe ich den Markt in all seinen Formen. Der säkulare „Wintermarkt“, der pseudo-skandinavische „Hyggemarkt“, die „Ritterliche Adventszeit“, oder sogar die weltweit gehypten Großweihnachtsmärkte in Nürnberg oder Hamburg.

Ich mag Menschenmengen nicht wirklich. Ich hasse es, mich durch Gruppen zu zwängen, und ich bin kein großer Fan der überteuerten Speisen und Getränke. Und trotzdem liebe ich den Markt immer noch.

Weihnachtsmärkte sind es, wo man zusammenrückt. Sich warm und gemütlich am Glühwein oder der Feuerzangenbowle festhält, Kartoffelpuffer mit Knoblauchsauce futtert, und sich von den Lichtern, dem Lachen, und den Wärmestrahlern zur Ruhe verführen lässt. Als Notfaller ist das die Zeit für mich, in der ich kaum bis keine „Aggressionsverletzungen“ zu behandeln habe. Menschen verbrühen sich, rutschen auf Eis aus, oder trinken zu viel, aber Schläge und andere negative Interaktionen sind selten. Dafür gibt es den Sommer. Aber jetzt ist Winter, der Schnee fällt, der MP3-Player spielt Wham’s „Last Christmas“ und ich verliere das Last Christmas Survival Game, und Menschen sind netter zueinander.

Man geht zusammen aus, bleibt zusammen, und geht zusammen wieder nach Hause. Zusammengerückt steht man am Stand, hält den Glühwein als Anker in den Händen, erdet sich über die auf den Stehtisch gestützten Ellenbogen, und schaut in die Gesichter der Freunde, die warm und rot von der Kälte und dem Alkohol glänzen. 

Hier entstehen Geschichten. Die langen, die sich über Jahre und Generationen hinziehen. Das Oppositum zu den schnellen und heißen Kurzgeschichten des Sommers. Wer sich darauf einlässt, der erfährt zwischen gebrannten Mandeln und Lebkuchenherzen eine Menschlichkeit wie sie nur unter vier Lagen warmer Kleidung reifen kann. Wer die Hygge, das Hjarta, den Weihnachts- oder Wintergeist umarmt, der umarmt sich selbst zuerst. Verpackt, nicht nackt, warm, nicht heiß, und tiefgehend, nicht oberflächlich, erfahren wir auf dem Markt mehr über uns selbst als die Menschen um uns herum. Dafür ist der Sommer da, jetzt ist erstmal Zeit für Räucherlachs oder Pellkartoffeln mit Spiegelei, und der gegenseitigen Versicherung, dass möge der Winter noch so kalt, die Abende noch so dunkel, und die Winde noch so harsch werden, wir sind da füreinander, eine Menschlichkeit. 

Keine Pilger, kein Büro

Seit es Pilgerschaften gibt, gibt es zwei Arten von Menschen: die, die pilgern, und die, die daraus einen Profit schlagen wollen.

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WhatsNext: Nächste Wanderungen, Pilgerschaften, und „wohin soll das führen“

Ein Update für eigentlich nur die paar Handvoll, die das wirklich interessiert…

Der Unterschied zwischen einer Wanderung/Pilgerschaft und einer Wallfahrt/Spaziergang ist die Intention. Spaziergänger und Wallfahrer haben ein Ziel, bei Wallfahrern oft eine Stätte mit religiös großer Bedeutung, Pilger und Wanderer laufen zuallererst mal, um zu laufen, der Weg ist der Grund.

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Mit dem Urzeittier in eine neue Zeit: Mastodon.

Deutschland war schon immer etwas anders. So auch wenn es um Technologien geht. WhatsApp, welches wenig Adoption in den USA sah, machte es richtig groß in Deutschland bevor Facebook es kaufte. Die Argumente damals, weniger kommerziell, weniger Überwachung, weniger „Amerika“, waren damit natürlich hinfällig. Trotzdem ist WhatsApp weiterhin in diesen Gefilden das dominante Chatwerk.

Weniger kommerziell, weniger Überwachung, das ist auch das Argument und der Trieb in ein „neues“ soziales Netzwerk dieser Tage: Mastodon. Eigentlich schon fast zwei Jahre alt, und aus dem älteren Social.Hub geforkt (Social.Hub war in PHP geschrieben, häßlich, und langsam), brauchte es ein Jahr bis US-Amerikanische Benutzer in größeren Zahlen aufschlugen.

In Deutschland brauchte es mehr als die „dezentral, weniger kommerziell“ Werbebotschaft. Erst die kommenden API Einschränkungen auf Twitter (auf Mastodon liebevoll „Birdsite“ genannt) brachten einen ausreichenden Schub an Usern, welche heute Deutschland zum drittgrößten Cluster (nach Japan und den USA) im „Feediverse“ machen.

Das Feediverse

Wobei wir bei der Funktionsweise von Mastodon und dem Unterschied zu Twitter wären. Während Twitter ein zentraler Anbieter in den Vereinigten Staaten ist, besteht Mastodon aus „Instanzen“. Diese Instanzen wiederum sind die Home Base für Benutzer, welche eine Adresse wie (meine) @mikka@mastodon.bayern haben. Usernamen (das @mikka) sind nur auf dem jeweiligen Server (der „Instanz“) einmalig.

Auf Twitter gibt es eine Timeline. In dieser werden, nach Twitters algorithmischen Gutdünken sortiert, die Tweets der Freunde angezeigt. Das gibt es auf Mastodon auch, die „Toots“ (weil Pachyderm) aller Freunde auf allen Servern (ja, man kann auch Menschen auf anderen Servern folgen) werden in der „Federated Timeline“ dargestellt. Daneben gibt es aber auch eine Timeline für alle Toots auf der lokalen Instanz.

Kleine Server

Und damit sind wir beim ersten Killer-Argument für Mastodon: Statt einer großen Maschine ist Mastodon topisch und lokal. So gibt es Server für Magic TCG Spieler, Instanzen für Ärzte, und (diesen betreibe ich) Server für Bayern (https://mastodon.bayern/invite/nrLvW4ZX für einen Invite), Saarländer, oder Nordlichter.

Diese Server haben ihre eigenen Regeln. Manche verbieten jede Form der Gewalt, Gewaltverherrlichung, und Aufrufe zur Gewalt, andere sind da eher ausschließlich gegen Gewalt von Rechts, Links, etc. Jeder Server kann sich entscheiden, andere zu „defederalisieren“, was zwar die Anzeige von gefolgten Usern in den Timelines der Folgenden nicht unterdrückt, Toots von diesem Server jedoch anderweitig nicht anzeigt.

Damit können User sich direkt entscheiden, wem sie vertrauen und wo sie sich sicher fühlen. Kleinere Nutzerbasen sorgen auch für aktivere und schnellere Moderation.

Warum also Mastodon?

Die Hyperlokalität macht Sinn. Neben den üblichen Menschen, denen man folgt, hat man so auch Zugriff auf lokale News, Gedanken, und Unterhaltungen. Für topische Instanzen gilt dies genau so.

Mastodon ist Open Source. Jeder kann die Code Base forken und sich sein eigenes, entweder eingebundenes oder alleinstehendes, Netzwerk bauen.

Man hat die Wahl der Policy. Wer weniger Probleme mit NSFW Content hat, aber keine rechte oder konservative Meinungen lesen will, der findet genau so einen Server, wie Benutzer, die keinen NSFW wollen, sich aber nicht an konservativen Meinungen stören. Wo man sich aufhält hat hier also eine Bedeutung, anders als auf Twitter, auf dem die Regeln im Dunkeln, von Admins, gemacht und oft sehr komisch durchgesetzt werden.

Als offenes System ist Mastodon per fiat werbefrei. Sollte ein Server sich entscheiden, Werbung einzublenden, sind andere, werbefreie, Server schnell zu Hand und können eingewechselt werden. Das Netzwerk selbst kann, dank lokalen Instanzen, keine Werbung oder Überwachung durchführen.

Spoiler, Triggerword, und NSFW Tags sind möglich, viele Server setzen deren Benutzung für sensitiven Content sogar voraus. 

Oh, und 500 Zeichen…

Fazit

Mastodon macht Spaß und Sinn. Es vereinbart die besten Elemente anderer Netzwerke mit der dezentralen Idee aus Usenet und IRC. Lust? Du kannst eine Instanz für Dich aus der Liste bei https://instances.social aussuchen.

Der Standard ist langweilig

… aber draußen wird’s oft einsam.

Ich bin schon etwas komisch. Statt einem MacBook habe ich ein Chromebook, statt einem iPhone ein Google Pixel 2, und statt auf Facebook zu schreiben, kann man meine Blog updates über einen netten RSS feed abonnieren (ich empfehle Feedly).

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Old Man Walking

Gedanken auf dem Weg.

Ich bin alt. Man sieht’s mir (zum Glück) noch nicht so an, auch wenn der Bart grau ist, und die Kinder zu laut auf meinem Rasen spielen. Ich höre alte Musik, lese alte Bücher, mache alte Witze, und kann mich noch an Frank Elstner’s erhobenen Daumen erinnern.

Mit dem Alter kommen Dinge, die man eher nicht mag. Gesundheitlich, natürlich, aber das Weitwandern hält das im Zaum. Aber auch emotional verschiebt sich’s, man denkt nicht mehr so oft „hab‘ ich ja noch Zeit“ und viel öfter „ob ich dafür noch Zeit habe?“

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Über’s (nicht) Ankommen

Jetzt bist Du also angekommen. Unter Dir liegt Santiago de Compostela, und egal ob Du die 100 Kilometer von Sarria oder die 2300 von Konstanz gelaufen bist, Du bist „da“. Eigentlich sollte sich jetzt so etwas wie Hochstimmung einstellen, vielleicht ein Gefühl der Ruhe, oder auch der Trauer dass es vorbei ist.

Zwei Pilger zeigen hinunter nach Santiago de Compostela vom Monte do Gozo, dem Berg der Freudensprünge, an dem Pilger der Geschichte nach geweint haben sollen und vor Freude den letzten Teil des Weges gerannt seien.

Und dann passiert das nicht. Du läufst die letzten acht Kilometer in die Stadt, es fühlt sich nach viel weniger an, und immer noch bist Du nicht „da“. Vielleicht passiert es ja in der Kathedrale, denkst Du, oder beim Abholen der Compostela.

Und da passiert es auch noch nicht. Was ist da los?

Das liegt an der besonderen Art des Camino. Weitwanderer auf dem Appalachian Trail oder dem Pacific Crest kennen dieses Gefühl weniger, hier ist die Wanderung ein ständiger Kampf gegen die Natur und die Elemente. Auf dem Camino, jedoch, kommen wir, mehr oder weniger, jeden Abend an.

Das ist gut so. Das Tolle an der Pilgerschaft, neben den körperlichen und emotionalen Vorteilen, ist die Tatsache dass unser Leben sehr einfach wird. Ziele? Nur eines: abends ankommen. Wir schlafen, laufen, schlafen, und laufen. 

Das bedeutet (hier kommt der Neurowissenschaftler aus dem Rucksack) eine mentale Einstellung auf weniger Aufgaben, Ziele, und Verantwortlichkeiten. Das Gehirn lernt, dass es OK ist, einfach mal so dahin zu schlendern, alles ist OK. Und es verlernt, sehr schnell, Ziele als Ziele zu sehen. Dafür lernt es sich am Weg zum Ziel zu erfreuen. Wir alle wollen dieses Gefühl der Ruhe und des Erfolges wenn wir etwas gut gemacht haben. Das bekommen wir jeden Abend, nachdem der Rucksack abgelegt und die Schuhe im Schrank vor dem Schlafsaal stehen. Wir bekommen es auch, wenn wir ein Café am Wegesrand finden, einen Früchtestand, oder wenn es den Tag über nicht geregnet hat.

Ein Früchtestand in der Mitte des Nirgendwo, an einem sehr schwülen Morgen, der uns erst einmal mit Hagel und dann mit Matsch begrüßte.

Kurzgesagt, wir brauchen dieses Gefühl des „Ankommens“, des „fertig seins“ nicht mehr. Stattdessen nehmen wir uns den Tag als Erfolg, die Wanderung selbst als Belohnung.

Das ist es, was die Pilger meinen, wenn sie „der Weg ist das Ziel“ sagen. Eine Pilgerschaft hat kein Ziel, sie ist das Ziel in sich. Anders als eine Wallfahrt, bei der zu einem Ort gelaufen wird und dort die „Belohnung“ wartet, sammeln wir Stempel, Freundschaften, und Eindrücke. 

Seit ich den Jakobsweg zum ersten Mal gelaufen bin, versuche ich alle meine Wanderungen so zu gehen. Nicht um „anzukommen“ sondern um unterwegs zu sein. Das natürliche und unvermeidbare Ende, das kommt früh genug. Bis dahin ist mein Ziel aber schon lange erreicht: ich war angekommen an dem Moment an dem ich meinen ersten Schritt gegangen bin.

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