Am Anfang war, wie so oft, die Freundschaft. Eine Unterhaltung am Abend, Einschlafschwierigkeiten. Das war der Tag, an dem ich rausfand, dass meine Stimme dann doch nicht ganz so schlimm ist, wie ich immer dachte. Und dass ich vorlesen kann.

Aus dem Vorlesen in Person wurde das Vorlesen am Telefon, wenn ich mal weg war. Was, leider, ziemlich häufig vorkam. Und aus dem Telefon, welches mit seinem Tuten die Empfängerin aufweckte wenn sie einschlief und ich fertig gelesen hatte, wurde ein MP3.

Dann kamen die Wanderungen. Meine „Abenteuer“ waren genau das Richtige für das abendliche MP3, also nahm ich das auf. Und dann der Gedanke, dass ich ja auch noch ein paar Leser habe, die visuell eingeschränkt sind. Also lud ich den ganzen Täterä auf eine Podcast-Hosting Seite hoch, damit die auch meine Blogposts hören konnten.

Sechs Wochen später schaute ich dann mal rein statt nur hochzuladen. Einer meiner Bekannten hatte den Podcast auf einem Forum und Facebook verlinkt, ein paar Hörer waren dazu gekommen, die dann auch wieder… kurz, ich hatte 900 Zuhörer.

Das macht mir ein bisschen Angst, wenn ich ehrlich sein soll. So gut bin ich dann auch wieder nicht. Ich lese nur ganz gerne und mittelmäßig OK vor. Aber, irgendwie, scheint’s doch gehört zu werden. Und damit habe ich wohl jetzt, seufz, einen Podcast. Hier kann man ihn beziehen:

Oder einfach mal hier reinhören: