Gedanken

Der Standard ist langweilig

… aber draußen wird’s oft einsam.

Ich bin schon etwas komisch. Statt einem MacBook habe ich ein Chromebook, statt einem iPhone ein Google Pixel 2, und statt auf Facebook zu schreiben, kann man meine Blog updates über einen netten RSS feed abonnieren (ich empfehle Feedly).

Die Medizin muss immer mit 🙂

Ich habe Instagram, aber meine guten Bilder bleiben auf dem Blog. Damit sieht die zwar kaum jemand, aber ich bin immer noch der Herr meiner Daten. Das macht mich zum einsamen Idioten, aber bestimmt nicht zum Influenzer, der mit fett Kohle aus der Industrie hausieren gehen kann.

Die Wenigen, die trotzdem gerne auf ultreia.me erwähnt werden, die müssen dafür nicht mit „sponsored listings“ konkurrieren, die Facebook oder Instagram einblenden. Und trotz großer Infoboxen auf denen „dieser Inhalt ist finanziell unterstützt“ steht, haben die sich bisher auch nicht beschwert. Anscheinend ist „anders“ vielleicht ein bisschen einsamer, aber authentischer, und damit interessanter.

Kurzgesagt: ich mag’s so. Ich finde meine Leserschaft verdammt toll, meine kleine Ecke im Internet extrem gemütlich und freundlich, und muss weder Angst haben, dass meine Relevanz von Anderen abhängig ist, noch dass ich im Orkus eines Algorithmus verschwinde.

Natürlich bin ich immer noch von Google abhängig, etwa 80% der 9’000 monatlichen Besucher auf ultreia.me kommen von organischen Suchen nach Jakobsweg oder Weitwandern, und jede Share oder jedes Like sind wie Honig auf die Seele, aber mal anders sein ist gar nicht so doof.

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