Mosel Camino Unterwegs Vorbereitungen

Vorbereitungen: Der Mosel Camino

Gerade einmal zwei Wochen ist es her seit ich vom Camino Frances, dem bekanntesten der Jakobswege (danke HaPe), zurückgekommen bin. Zwei Wochen mich wieder auf das Leben in der Stadt, mein eigenes Bett und die Tatsache dass es vor acht Uhr abends etwas zu Essen gibt. Zwei Wochen in denen viel passiert ist, und die Welt sich ein Stück weit weiter gedreht hat.

Und zwei Wochen in denen mir zwei Dinge sehr bewußt wurden: Ich bin noch nicht fertig mit dem Wandern und das Wandern hat mir mal wieder verdammt gut getan.

Also reaktiviere ich heute eine Domäne die ich damals, nach dem Camino Frances 2017, registriert aber nie benutzt hatte.

Ultreïa, das ist Teil des originalen Pilgergruß, lange bevor Touristik-Verbände in Spanien sich auf das „Buen Camino“ einigten. Es bedeutet „höher“ in Vulgärlatein, und wird mit einem „et Suseïa“, „und weiter“ beantwortet.

Am Ende des letzten Camino. Etwas wehmühtig, etwas geschlaucht, aber auch happy: der Camino geht ja weiter.
Am Ende des letzten Camino. Etwas wehmühtig, etwas geschlaucht, aber auch happy: der Camino geht ja weiter.

Der Mosel Camino, das ist mein „höher“, der nächste Schritt auf meinem Camino, und vielleicht der erste Schritt in einem neuen Lebensabschnitt. Auf jeden Fall der Anfang eines neuen Blogprojekts, einer Idee.

Aber zuerst einmal… Vorbereitungen.

Der Mosel Camino, das sind 156 Kilometer von Koblenz nach Trier. Gut trainierte Langstreckenwanderer können das Ganze in vier Tagen abreißen, da es aber immerzu bergauf und bergab über die Einschnitte in der Mosel geht, plane ich mit sieben Tagen, 22 Kilometern am Tag. 

Das klappt natürlich nicht immer, weil gerade in Deutschland die Infrastruktur für Wanderer einfach bescheiden ist. Wandern, der alte Volkssport, wird heute als Zubringer in teure Hotels gesehen, das Verbot des wilden Campierens als ein Weg den Wanderer aus seinem 80€ Zelt in 120€/Nacht Zimmer zu zwingen. Also ist mein erstes Ziel, die Wanderung so günstig wie möglich zu machen. Ziel 2 ist es, jeden Tag vom Camino zu schreiben. Und Ziel 3? Wie immer: gesunde Dinge tun, dem Körper etwas abzuverlangen und die Seele dabei baumeln zu lassen.

Morgen packe ich den Rest meiner Sachen und bereite mich auf meinen Umzug vor. Und dann, ganz bald, heißt es wieder „Ultreïa et Suseïa“, diesmal sogar mit Blog.

Weiter geht es auf dem Mosel Camino mit dem Beitrag >>Der Mosel Camino: Pilgerpässe in Trier<<

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