BarCamps

Warum ich gegen die “Drei Hashtags” bin

Die „drei Hashtags“ haben sich auf deutschen (und einigen deutschsprachigen) BarCamps mehr oder weniger als „das war schon immer so“ Standard eingeschlichen. Wer genau damals auf die Idee kam, ein Mikrofon herumzureichen und die komplexen, wunderbaren, tollen, Menschen die ein Camp ausmachen auf drei Marketer-Slogans zu reduzieren konnte mir niemand verraten. Gründe für die Hashtags scheint es also zu geben, und wenn es nur eine gehörige Dosis RWA ist, aka „das haben wir schon immer so gemacht“.

Was sind die Gründe dagegen? Als zugegebener anti-Hashtagger bin ich hier natürlich nicht objektiv, aber kann zumindest einmal versuchen, meine Gedanken darzulegen.

Es ist „Orga“, nicht „organisch“, und damit antithetisch zum BarCamp Gedanken

BarCamp Orga sollte so dünn und unsichtbar wie möglich sein. Eine fast schon erzwungene Teilnahme an einer Gruppenaktivität ist das Gegenteil des BarCamp Gedankens. Die „Unkonferenz“ Komponente des BarCamps stellt ja durchaus Wege bereit, Hashtag-Runden anzubieten. So wäre es zum Beispiel ein Gedanke, diese per-Session am Anfang einer Solchen zu haben. Oder sie als eigenständige (kurz-)Session anzubieten, auf der Hashtags ausgetauscht werden. In der Tat ist das Argument, dass dann ja da nicht jeder hingehen würde ein perfektes Argument gegen die drei Hashtags — alles was per fiat erzwungen werden muss hat eigentlich auf einem BarCamp nichts verloren.

Es ist „Labeling“

Die BarCamp Idee ist ja auch, aus seiner eigenen Zone heraus zu wachsen. Sowohl die unpersönliche Natur eines in die Luft gerufenen Marketing-Slogans („Markus, #travel #food #agile“) als auch das dadurch entstehende Labeling arbeitet gegen diese Befreiung von der restriktiven Natur unserer alten Echokammer. Statt Menschen zu treffen, deren Interessen oder Angebote uns etwas versprechen, sind BarCamps eine verdammt gute Gelegenheit, einfach nur Menschen zu treffen. Aus unserer eigenen Interessenkomfortzone heraus. Ob Jan und Jenna #travel mögen ist weniger interessant als deren Gesamtheit als Individuuen, als komplexe, faszinierende, Gewebe aus so viel mehr als den ersten Attributen.

Wer sich immer nur in seiner eigenen Zone bewegen möchte, wer lieber weiterhin die selben Themen betrachtet, wer Andere als Empfänger und Sender eines kleinen Teils des unendlichen Universums an Interessen und Ideen sieht, der ist auf dem BarCamp eher nicht an der richtigen Adresse.

Wir haben unsere „drei Hashtags“ ja sowieso schon überall

Auf unseren Nametags, auf der Twitterwall, in der Anmeldung. Mehr und mehr werden so BarCamp Teilnehmer zu drei autoselektiven Themen reduziert statt einfach zwei oder mehr Menschen in einen Haufen zu werfen, wilde Gespräche zu finden, und sich so kennenzulernen und Neues mit nach Hause zu nehmen. Jeder Mensch hat ein oder mehrere Steckenpferde. Ich bin da auch nicht ausgenommen. Das BarCamp ist eigentlich der perfekte Platz, mal nicht „der MySQL Typ“ oder „der Arzt“ oder „die Java Programmierin“ zu sein.

Das „Introversions“ Argument ist nicht besonders überzeugend

Eigentlich sollen BarCamps ja durch die Extraversion der Augenhöhe einen Gegenpol zu den traditionellen Konferenzen und der Introversion der geführten Planung darstellen. Ein kleines Nest für die, die sich auf solchen Konferenzen nicht wohl fühlen. Die ver-Organisierung der Camps durch mehr und mehr Struktur treibt diese weiter in die Richtung dessen, was man am stärksten vermeiden wollte: geführtes und vergütetes Lehren. In diese Kerbe schlagen auch die Unsäglichkeit der bezahlten Orga, die Liste an „Reglements“ (interessanterweise wird die „keine Einführungsveranstaltung über 15 Minuten“ Regel da immer rausgelassen), und eben solche Dinge wie per fiat Events und Aktionen auf einem Camp.

Conclusio

Events, die das Kennenlernen erleichtern sind keine schlechte Idee. Statt jedoch diese durch Einbindung in bestehende Strukturen zu erreichen, sollte eine Orga Möglichkeiten schaffen, die es den Teilnehmern leichter macht, solche in Autoregie zu realisieren. Wer auf BarCamps geht, der kommt, weil die Idee der losen und leichten Assoziation, das Bildermachen, das Twittern, das „drüber Reden“, das Beisammensein, das „aufeinander auf Augenhöhe zugehen“, und das „Neue(s) Kennenlernen“ interessant erscheinen. Man kommt, weil man Keynotes und Einführungen, „Vorträge“, selbstverliebtes „Conference Pod“ Verhalten, und Anderes eben uninteressant findet. Gerade ConfPods, die Tatsache dass immer die gleichen Menschen in ihrem „Pod“ zusammenstehen, sind antithetisch zum BarCamp. Wer aufsteht, auf eine neue Person zugeht, sagt „hey, was machst Du denn Interessantes“, der lebt das BarCamp. Und in einer solchen Atmosphäre braucht man keine Hashtag Vorstellung, man braucht den BarCamp Spirit und den Willen, das BarCamp und seine Ideale hochleben zu lassen.

Lösungen (Addenda)

Nach einem Tag der Diskussion (welche hier und auf Twitter nachverfolgt werden kann), die berechtigte Forderung nach Lösungen statt Motzen. Hier also meine Gedanken:

1. Das „CampWiki“ ist eine stark vernachlässigte Komponente des BarCamps. Es, zusammen mit der eigentlichen Idee des „Campierens“ statt „Besuchens“, oder heute des „Lagerfeuergedankens“, stellt eigentlich das Rückgrat eines jeden *Camps dar. Auf diesem Wiki sollten die Teilnehmer sich auch vorstellen können, ad hoc Sessions planen, Outings und Abendveranstaltungen organisieren, und mehr. Genau wie der Rest des Camps ist sowas natürlich Basisdemokratisch und nicht verpflichtend. Angeboten werden sollte es aber auf jeden Fall, und ein Wiki aufzusetzen und in die Freiheit zu entlassen ist ja auch nicht so schwer.

Auf einem solchen Wiki kann man dann, wie das eigentlich immer gemacht wurde, eine CampHashtags Seite einrichten, auf der nicht nur Menschen Tags sondern auch Tags Menschen zugeordnet werden können.

2. Eigentlich ist das ConfPod ja unerwünscht. Man könnte aber zum Beispiel die erste Morgensession durch einen Hallway Track, verbunden mit einer Camp Einführung für Neue ersetzen. Wer sich ungerne an Menschen wendet oder nicht sprechen mag bis die „Fronten“ geklärt sind, der kann sich dort Anregungen holen und unverbindlich vorstellen. Sessions sind ja eigentlich nicht der Kern des BarCamps sondern das Zusammensein in einer Lagerfeuer-atmosphäre.

3. Egal ob Wiki, Blog, Forum, oder eine andere Lösung, eine Vorstellung mit der Anmeldung aus der „Meet Me“ Cards erstellt werden, die zusammen mit dem Twitter-Stream an die Wand projiziert werden. Also eine Galerie an Teilnehmern, online und via visual Media an der Wand.

Note: Auch wenn das Bild oben von einem BarCamp kommt, heißt das nicht, dass ich mich an dieses BarCamp richte. Ich hatte nur so ein schönes Bild von einer Opening Session, und da hat sich das angeboten. Ich richte mich, in der Tat, an kein spezifisches BarCamp, sondern gegen einen Trend den ich gerne im Keim erstickt sehen würde. Die BarCamps welche ich besucht habe (und von welchen ich Bilder habe) waren wirklich alle Spitzenevents.

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83 Comments

  • Reply
    Mikka
    1. August 2018 at 7:10

    Drüben auf Robert Lender’s Blog:

    Egal ob mit oder ohne Hashtags. Wer sich nicht auf andere Menschen einlassen will, an dem geht etwas wichtiges an einem Barcamp vorbei.

    Einfach ein Satz den man mit „precisely“ unterzeichnen muß. Hier ist aber gleichfalls das Gesamtproblem in 23 Worten umschrieben: das ist eben was das BarCamp ist. Ein Antidot zu den Veranstaltungen, von Konferenzen zu so manchen Unkonferenzen, in denen Menschen nicht miteinander sprechen, nicht aufeinander zugehen. Veranstaltungen, auf denen es Ungleichgewichte gibt, sei es zwischen „Luminarien“ und „Neuen“, „Orga“ und „Besucher“, oder „Vortragende“ und „Zuhörer“.

    Hier hört aber leider auch das stabile Argument auf. Argumente für Hashtags wie auf Robert’s Blog sind wichtig. Nicht nur weil sie die Konversation vorantreiben, sondern auch weil sie Lösungen in Reichweite bringen.

    Image (c) Adam-Ädämski-Rohn

    So schreibt das BarCamp Koblenz (leider habt Ihr keinen Verfasser und kein Datum auf dem Blog) etwa unter „Warum muss sich bei einem Barcamp eigentlich jeder vorstellen?“:

    Für Neu-Barcamper ist es häufig überraschend, dass zu Beginn jeder mal das Mikrofon in der Hand hält und etwas sagen muss. Jeder? Ja, jeder.

    Und da fängt es leider schon an: auf einem BarCamp muss man gar nix, außer es ist zur Wahrung von Sach- und Personensicherheit absolut notwendig. Niemand muss sich vorstellen, niemand muss das Mikrofon in die Hand nehmen. Und Orga ist nicht Eventleitung, und damit auch nicht die entscheidende Kraft dahinter, was sein muss, auch wenn manche es zu denken scheint. Ja, ich weiß.

    Ein BarCamp zu organisieren ist alles andere als leicht. Ich weiß das, ich veranstalte die Dinger seit 13 Jahren. Und es ist auch finanziell nicht lohnend. Orga für Geld ist, wie ich das so gerne sage, wie die AfD für Menschenrechte und Inklusion. Aber bei all der Liebe und dem Respekt, damit habt ihr euch Hugs und Bier, und ganz viel Hochachtung verdient, aber nicht das Recht auf dem BarCamp „jeder muss auf meiner Session…“ oder „jeder muss zu meiner Session“ zu sagen.

    Das zweite Argument fällt ebenfalls in diese Kerbe: „Aber ich bin schüchtern, ich mag keine Nazis (wer tut das schon, außer Nazis?), ich mag keine ${irgendwas}, ich spreche nicht gerne Menschen an, ich werde nicht gerne angesprochen, ich will wissen mit wem ich es zu tun habe.“

    Und wieder die Antwort: es gibt in Deutschland dutzende, hunderte, von Veranstaltungen, die diese organisatorische Strenge und die Introversion der Hierarchie und der Gruppenbildung haben, brauchen, unterstützen. BarCamps waren, und sind, Veranstaltungen für die (kleinere) Gruppe Mensch, die eher wenig Orga will, die keine Scheu hat sich ansprechen zu lassen oder angesprochen zu werden, die — ich sag’s mal laut — sich nicht wohl fühlt in Zusammenkünften auf denen Hof gehalten wird und Menschen sich pikiert abwenden wenn man sie fragt wer sie sind.

    Die Vorstellungsrunde ist gleichzeitig auch der Start der Veranstaltung, ein Ritual und gehört unbedingt zu einem Barcamp dazu. Bringt jedem Teilnehmer den Respekt entgegen, den ihr selbst erwartet.

    Tut sie das? BarCamp 01, BarCamp 02, BarCamp 03 (die kenne ich verdammt gut, die habe ich mit-organisiert) Palo Alto. NYCCamp ein Jahr später (als Camps noch „Stadt+Camp“ hießen und nicht alle „BayArea“ Camps waren, auch wenn sie in Buttenheim bei Bamberg abgehalten wurden). CampAustin, 2009, Camp Northwest, Seattle, Yes By/And Yes Yes, ProCamp, MedCamp Chicago, RomeCamp, Italien, etc.

    Und das sind nur ein paar. Keines dieser Camps hatte eine Vorstellungsrunde. YxYY ist die beste Camp-Veranstaltung des Jahres, ohne Frage.

    BarCamps sind keine Konferenzen. Sie sind auch eine Form der Unkonferenz, aber nicht unbedingt in allen Teilen so eingeschränkt. Sie sind, auch wenn das eine unpopuläre Aussage ist, eine Veranstaltung für natürlich extrovertierte non-Salesmen und -women. Ein Platz, ein Wochenende, eine Meute, der man sich anvertrauen kann ohne die Furcht dass man beworben wird, etwas verkauft bekommt, oder jemandem vor den Kopf stößt, weil man sie anspricht.

    Auch das ist „Inklusion und Respekt“.

    Ich gehe auch auf andere Veranstaltungen. Dort ist es meine Aufgabe, als Gast, mich so zu verhalten, wie die Veranstaltung es vorsieht. Ich spreche weniger Menschen an, ich gehe nicht in der Mitte einer Session aus dem Raum („Law of Feet“), ich frage bevor ich jemanden fotografiere, und ich sieze meine Gegenüber. Ich bin gerne auf solchen Events. Ich stelle mich gerne formal vor, ich habe kein Problem damit, dass es eben anders ist.

    Womit ich ein Problem habe, ist wenn eine Veranstaltungsform, die geschaffen wurde um diese Ungleichheit durch Organisation und Introversion zu vermeiden, die eine Heimat für die „hey, ich bin der Mikka“ sein wollte, so lange kooptiert, verändert, organisiert, und reglementiert wird, bis sie eben wieder jeder anderen Unkonferenz und Konferenz gleicht.

    Ich habe auch kein Problem mit Diskussionen, ich habe ein Problem mit der Idee, dass die Zuflucht, die das BarCamp sein sollte, und die es berühmt und beliebt gemacht hat, jetzt mit „denkt denn niemand an die…“ Argumenten geschlossen wird, und genau zu der Veranstaltung wird, vor der man geflohen ist.

    Eine BarCamp-Kultur auf der gesiezt wird, auf der Menschen öffentlich ihre Dienste bewerben statt den Laptop aufzumachen und ihre Geheimnisse zu verraten, auf der man „ich fühle mich unwohl wenn ich angesprochen werde“ nicht nur ein- oder zweimal im Jahr sondern mindestens einmal pro Camp hört, das ist kein BarCamp mehr.

    Und eine BarCamp Kultur, sorry BarCamp Koblenz, auf dem man etwas tun muss, weil das „Ritual“ ist, das ist auch kein BarCamp mehr. Und, nur so als Hinweis, das „Law of Feet“ und das „Law of Presence“ gilt auch für die „Öffnungsveranstaltung“.

    Bild: von Adam-Ädämski-Rohn.

  • Reply
    kischtrine
    11. März 2018 at 15:22

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    Thomas Bad Banks Olsen
    11. März 2018 at 15:29

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    Achim Domma
    11. März 2018 at 15:30

    Auch als Anhänger esoterischer Behandlungsmethoden kann ich dem zu 100% zustimmen. 😉 Finde Vorabbewertung und komplizierte Auswahl von Sessions genau so schlimm. Diskussion über bessere „Kennenlernhilfen“ fänd‘ ich gut. @saarcamp -Session dazu?

  • Reply
    Markus Metz 🔜 🔛🔝
    11. März 2018 at 15:31

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    Zefix No Amoi
    11. März 2018 at 15:40

    Absolut, sollten wir machen.

  • Reply
    Chefblogger
    11. März 2018 at 15:41

    #notiz an mich – hier ein #kommentarschreiben und dem schreiberling widersprechen!!!

  • Reply
    Achim Domma
    11. März 2018 at 15:42

    Du kommst? Dann muß ich meine geplante Statistiksession penibler vorbereiten. 😉

  • Reply
    Achim Domma
    11. März 2018 at 15:43

    Auf der Europython hatten wir mal so ’ne Art „Laber mich ruhig an“-Anstecker. Fand‘ ich als sehr einfache, pragmatische „opt in“-Lösung ziemlich gut.

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 15:43

    Hmmm… für mich war das nie Labeling sondern Anknüpfunspunkt. Gesprächsbeginn, nicht Gesprächsbegrenzung. Für mich haben die Hashtags immer als Kommunikationsförderung funktioniert. @legerdemain @kischtrine

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 15:45

    Ich habe das System in andere Kontexte übernommen und konnte sehr gut beobachten dass es die Kommunikation förderte. Wo vorher wenig Traute war jemanden anzusprechen kam durch 3-Wort-Vorstellung plötzlich Austausch zustande. @legerdemain @kischtrine

  • Reply
    kischtrine
    11. März 2018 at 15:50

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  • Reply
    MaLei
    11. März 2018 at 15:50

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  • Reply
    Markus Metz 🔜 🔛 🔝
    11. März 2018 at 15:50

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  • Reply
    Achim Domma
    11. März 2018 at 15:50

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  • Reply
    Thomas Bad Banks Olsen
    11. März 2018 at 15:50

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  • Reply
    Chefblogger
    11. März 2018 at 15:51

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  • Reply
    Zefix No Amoi
    11. März 2018 at 15:52

    Dann kann man ja für die ohne Traute eine Session mit Hashtags anbieten. Der BarCamp Gedanke des „ich spreche Jeden an“, also die Extraversion der Augenhöhe, geht dabei aber für die anderen verloren. So eine Session schafft Inklusion derer mit (noch) nicht-BarCamp Mindset auch.

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 15:55

    Ich kann da nur für mich reden. Ich mag das. Ich denke auf die Session würde ich trotzdem nicht gehen da es bestimmt eine Themensession gibt die mich mehr interessiert. @legerdemain @kischtrine

  • Reply
    kischtrine
    11. März 2018 at 15:58

    Also ich kann nur sagen, dass ich mir die Hashtags und das Gesicht dazu nie merken kann, für mich kein Mehrwert ausser ggf ein paar Lacher wenn es sehr originell ist

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 16:01

    Im Sinne einer offenen Diskussion: Man wird ja nicht vom Barcamp ausgeschlossen wenn man keine Hashtags sagt oder in der Zeit einfach noch nen Kaffee trinkt und zur Sessionplanung dann einsteigt. 🙂 @legerdemain @kischtrine

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 16:01

    Auch haben sich auf den regelmäßig stattfindenden Barcamps ja Gruppen gebildet (was ich viel problematischer finde) die zwar meist offen sind aber trotzdem eine Hemmschwelle für neue darstellen. @legerdemain @kischtrine

  • Reply
    Zefix No Amoi
    11. März 2018 at 16:05

    Deshalb spreche ich mich ja auch stark gegen die ConfPods auf BarCamps aus.

  • Reply
    kischtrine
    11. März 2018 at 16:07

    Das hab ich bei kleineren Barcamps als angenehm empfunden. Man kommt leichter ins Gespräch. Hatte bei mir aber nix mit Hashtags zu tun.

  • Reply
    Zefix No Amoi
    11. März 2018 at 16:09

    Könnte man ja in die Zeit legen die vor den Sessions passiert. Sess. sollten ja eigentlich nie das Zentrum des BarCamps sein sondern der offenene Austausch. Also 45 min keine Sessions und stattdessen Beisammensein, kennenlernen, ob über Kaffee oder in einer speziellen Session.

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 16:11

    Sorry was meinst du mit ConfPods? #unwissend @legerdemain @kischtrine

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 16:13

    Vielleicht waren wir auf unterschiedlichen Barcamps? Ich habe das #bcruhr im Kopf. Da sind regelmäßig Personen und Gruppen auch mal nicht in Sessions sondern am Reden. Auch das darf man ja selbst entscheiden. @legerdemain //cc @kischtrine

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 16:15

    Und es gab ja oft eher die Frage nach mehr Sessions (Abendsession/Nachtsession) als nach weniger. Da kommt es ja auch drauf an was die Teilnehmer wollen. Bin ich sehr falsch mit: Ich muss ja nicht an einer Sessionrunye teilnehmen wenn ich nicht will? @legerdemain @kischtrine

  • Reply
    Zefix No Amoi
    11. März 2018 at 16:20

    ConfPods, die Tatsache dass immer die gleichen Menschen in ihrem “Pod” zusammenstehen, sind antithetisch zum BarCamp.

  • Reply
    Johnny Than
    11. März 2018 at 16:25

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  • Reply
    nico
    11. März 2018 at 16:45

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    nico
    11. März 2018 at 16:46

    JA! Obwohl es ein paar wenige Hashtags gibt, denen ich bevorzugt aus dem Weg gehe.

  • Reply
    Bat_Cats
    11. März 2018 at 16:59

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  • Reply
    Frank Börger
    11. März 2018 at 17:00

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  • Reply
    nico
    11. März 2018 at 17:00

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  • Reply
    Karin Prinz
    11. März 2018 at 17:03

    Du schreibst mir aus der Seele. Nur so eloquent hätte ich es nie ausdrücken können. Dankeschön!

  • Reply
    Claus Berthold
    11. März 2018 at 17:25

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  • Reply
    Karin Prinz
    11. März 2018 at 17:26

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  • Reply
    Timo 🛫🇬🇧
    11. März 2018 at 17:40

    Die beste Art des Kennenlernens gab es meiner Empfindung nach auf dem diesjährigen #dmcmuc. Leute wurden grob nach Interessen zusammengesetzt und hatten eine abstrakte Aufgabe. Die angeleitete aber ergebnisoffene Interaktion beseitigte alle Hemmschwellen👍

  • Reply
    Monika Meurer
    11. März 2018 at 19:12

    Am Anfang gab es Vorstellungsrunden, aber die wurden immer länger. Später erfand jemand die drei hashtags, damit es schneller geht; vor allem auf größeren Barcamps. Ich mag sie, weil ich mir merke, mit wem ich noch reden möchte. Natürlich kann man auch zufällig mit jemandem ins Gespräch kommen. Und es gibt immer wieder Leute, die auf Sessions verzichten und sich unterhalten. Ich hatte auch nie den Eindruck, dass die Vorstellungsrunde verpflichtend ist; kommt wohl aufs Barcamp an…
    Kommt zum Almcamp. Da ist alles anders 😉

    • Mikka
      Reply
      Mikka
      12. März 2018 at 6:13

      Die Frage ist halt, ob wir Vorsgtellungsrunden wirklich brauchen. Wir sind jahrelang, fast ein Jahrzehnt, auch in Camps mit 300+ Teilnehmern (auch wenn man sich fragt, ob das überhaupt noch dem „Camp“ Gedanken entspricht) mit sub-10-Minuten Intros ausgekommen. Für die „Neuen“ gab‘s eine Orientierungs-Session mit Historie, Vorstellungen wenn man wollte, einer Frage und Antwort-Runde, und die „Alten“ hatten die 30 Minuten um sich wieder mal in den Arm zu nehmen. Danach war jeder ein „alter Hase“ und die freien und geplanten Sessions fingen an. Oder man zog sich in eine Ecke zurück und machte weiter.

  • Reply
    Jacob Chromy
    11. März 2018 at 19:12

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    Motweet
    11. März 2018 at 19:12

    RT @legerdemain: Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp Stil. (Tweet mit Drei Hashtags, Achievement Unlocked) mikka.is/warum-ich-gege…

  • Reply
    Jacob Chromy
    11. März 2018 at 19:21

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  • Reply
    DieMeurers
    11. März 2018 at 19:22

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  • Reply
    Juergen Eichholz
    11. März 2018 at 19:49

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  • Reply
    Helen Hamphrey
    12. März 2018 at 3:11

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  • Reply
    Joerg Thoss
    12. März 2018 at 6:50

    Vorstellungsrunden finde ich gut. 3 Hashtags machen sie schnell.
    Die Neu-Barcamper und die Leisen kommen zu Wort. Und hören die anderen außerhalb kleiner Zirkel.
    Ja, man muss über die Hashtags nachdenken. Eigene Anstrengung hilft meist für ein gutes Ergebnis.

  • Reply
    Steffen
    12. März 2018 at 7:15

    Ich finds ganz okay, weil man immerhin von allen einmal kurz einen Eindruck bekommt, wie das Publikum zusammengesetzt ist. In Kiel haben wir das bei über 100 Teilnehmer.innen aufgegeben und bieten seither 10 Minuten in denen alle gebeten werden, sich 3 Leuten vorzustellen, die sie noch nicht kannten. Ich komm da immer nicht weiter als bis zur ersten Person, aber auch das ist ok.
    Blöd fand ich ein Barcamp auf dem ich war, bei dem ich niemanden kannte und es auch keine Vorstellungsrunde gab. Ich mochte mich nicht so gerne an den Diskussionen beteiligen, weil ich nicht wusste, was das für ein Publikum ist.

    • Mikka
      Reply
      Mikka
      12. März 2018 at 10:19

      Also das “stelle Dich drei Menschen vor” ist doch schon mal eine schöne Sache. Auf jeden Fall näher an dem BarCamp Spirit des “treffe neue Menschen und gehe auf sie zu” dran als die Hashtags. Welche ja auch sein können… bin ich ja auch nicht gegen, zum Beispiel als Teil des (leider vergessenen) CampWiki das immer da sein sollte. AttendeeHashtags war normalerweise die Seite dafür, manchmal auch “AttendeeIntro”. Da kann man sich, auch als “scheuer” Mensch informieren.

      Ehrlich gesagt finde ich das mit dem “was das für ein Publikum ist” genau die Antithese zum BarCamp, weil dort ja kein “Publikum” sondern die Idee dass jeder Mensch eine Bereicherung ist vorherrschen sollte. Außerhalb des BarCamp, auf Unkonferenzen und Konferenzen verstehe ich das. Auf dem BarCamp, das (wenn es schon “aus Gründen” kein Camp mehr ist) sollte aber die Camp Atmosphäre des shared Fireside Chat immer noch vorne stehen.

      Ich will Dir damit nicht zu nahe treten, aber “the Camp Spirit”, der ja auch im Namen noch ganz groß vertreten ist, lebt genau von der nicht-Vor(ver)urteilung der Anderen und der Annahme dass das “Publikum” genau das ist, was es sein soll.

  • Reply
    Zefix No Amoi
    12. März 2018 at 7:52

    Siehe mikka.is/warum-ich-gege… und den Kommentarstrang dahinter. Man kann Vorstellungen haben, aber Intro Rounds sollten 10 Minuten max sein.

  • Reply
    Joerg Thoss
    12. März 2018 at 7:59

    Genau deswegen habe ich so geantwortet. #FürHashtags

  • Reply
    Joerg Thoss
    12. März 2018 at 7:59

    Genau deswegen habe ich so geantwortet. #FürHashtags

  • Reply
    BleibGesundCamp
    12. März 2018 at 8:14

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  • Reply
    E R I K 🎬🔑
    12. März 2018 at 8:20

    Verstehe, was Du meinst.
    Bei einem Team ist es auch eine Teamentscheidung, wie und ob man das macht.
    Ich habe jedoch nun eine Lösung im Kopf, die, wenn es nach mir geht, beim nächsten durch mich organisierten barcamp zum tragen kommt.

  • Reply
    E R I K 🎬 🔑
    12. März 2018 at 8:50

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  • Reply
    Daniela Sprung
    12. März 2018 at 9:03

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    Ela Euringer
    12. März 2018 at 9:48

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  • Reply
    Die IT-Unke
    12. März 2018 at 11:14

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    Die IT-Unke
    12. März 2018 at 11:16

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  • Reply
    Barcamp Hannover
    12. März 2018 at 12:23

    Mikka aka @legerdemain hat einen Betrag geschrieben, warum er gegen die Vorstellungsrunde mit den „drei Hashtags“ ist. Wie seht ihr das? Ist es ein #Barcamp Must-Have oder unnötiges Labeling? mikka.is/warum-ich-gege…

  • Reply
    C. F. aus WI
    12. März 2018 at 13:05

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

  • Reply
    C. F. aus WI
    12. März 2018 at 13:07

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  • Reply
    Jonas Stallmeister
    12. März 2018 at 13:34

    Mikka Luster macht sich Gedanken über die UX von Barcamps.

  • Reply
    Steffen
    12. März 2018 at 14:27

    „The Camp Spirit“: Es geht mir nicht um Vorverurteilung. Es geht mir ums Wohlfühlen. Ich fühle mich wohler, wenn ich eine Ahnung davon habe, wer diese Leute sind, mit dene ich den ganzen Tag verbringen soll; mit denen ich meine Ideen teilen soll. Es mag in demFall aber auch daran gelegen haben, dass kein normales Barcamp zu Internet&Co war, sondern zum Thema „Zukunft“. Da waren ganz andere Leute.

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    Rolf Andreas Just
    12. März 2018 at 15:16

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    Rolf Andreas Just
    12. März 2018 at 15:16

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    Thomas Balu Walter
    12. März 2018 at 15:19

    Die drei Hashtags beim BarCamp sind auch eine gute Methode, um Session-Ideen zu finden. Wenn ich höre, dass sich jemand für 3D-Druck interessiert, kann ich eine Session dazu anbieten oder ihn fragen, ob er eine macht, weil es mich interessiert.

  • Reply
    Thomas Balu Walter
    12. März 2018 at 15:21

    Oft denkt man gar nicht daran, dass Themen andere interessieren könnten. Ich z.B. benutze nie dieselben Hashtags (obwohl #Penis schon mal sehr gut angekommen ist), sondern gezielt Sachen, die mich aktuell beschäftigen oder über die ich mehr wissen möchte.

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    Luca Hammer
    12. März 2018 at 15:22

    Feedly(?) kann mit deiner RSS-Info nicht umgehen.
    PS: Vorstellung in von den Teilnehmer_innen erstellten Kennenlernsession auszulagern finde ich sehr schön. (Ja, das sollte ein Kommentar sein. Nächstes Mal.)

  • Reply
    Zefix No Amoi
    12. März 2018 at 15:24

    Shit. Muss ich morgen mal validieren. Danke!!!!

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    Achim Domma
    12. März 2018 at 15:50

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    Shannon Ferguson
    12. März 2018 at 19:56

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    Christina Young
    12. März 2018 at 20:41

    Noch ein paar Updates mit Vorschlägen wie man BarCamps wieder mehr BarCamp und weniger Unkonferenz Light machen kann, was das angeht. https

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    Jörg Schimke
    13. März 2018 at 7:56

    Richtig so: #Barcamp ohne Schubladen: mikka.is/warum-ich-gege…

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    Hilgerlicious Blog
    13. März 2018 at 17:06

    Ich habe dann mal meine Gedanken zu den “#Drei #Hashtags” auf BarCamps zusammengeschrieben. Diskussion sehr erwünscht, so ganz im #BarCamp

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    Hilgerlicious Blog
    13. März 2018 at 17:19

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    Stephanie A Kowalski
    13. März 2018 at 17:20

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    Grit Petersohn
    13. März 2018 at 22:01

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    Rosemarie Konirsch
    13. März 2018 at 22:07

    Hmmm… Bin so hin und her gerissen, weil ich es immer spannend finde, die Hashtags der anderen zu hören. Für mich selbst finde ich es aber immer ein bisschen quälend, mich in drei Schublädchen zu quetschen. Aber lieber Schublädchen, als auf einen Türöffner zu verzichten.

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    BleibGesundCamp
    15. März 2018 at 6:04

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    SaarCamp
    19. März 2018 at 10:56

    @legerdemain hat eine interessante Diskussion aufgeworfen, die wir gerne mit Euch aufnehmen wollen. Die drei Hastags: Unnötiger Orga-Schnick-Schnack oder sinnvolles Mittel, um gezielt interessante Gesprächspartner zu identifizieren? ^sh

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    Mehr als nur BarCamp: das #bcrm18 | ultreia camino
    28. November 2018 at 10:31

    […] Warum ich gegen die “Drei Hashtags” bin […]

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